Teil 4 - Der Nikolaus
Shownotes
Der Winter ist da - und mit ihm kommt der Nikolaus.
Im verschneiten Zauberwald trifft Monique Sonnenschein den Nikolaus, der nach einem Unfall mit dem Schlitten und seinem Esel Emma unbedingt Hilfe braucht. Eine Schneefrau ohne Karottennase und der freche Hase Herr Möhrchen der verschwundene ist, sorgen für ein magisches Abenteuer. Wird Monique Sonnenschein in diesem Abenteuer tatsächlich zum ersten mal zaubern?
DANKE FÜR EUER BEGLEITEN DURCH MEINE ABENTEUER. ICH WÜNSCHE EUCH EINE VERZAUBERND SCHÖNE UND GESUNDE ZEIT.
ALLES LIEBE eure MONIQUE SONNENSCHEIN
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Der Nikolaus
Oh wie schön es hat endlich geschneit. Draußen ist alles weiß im Zauberwald und die Plätzchen, die riechen. ..riechen so gut ich glaube die sind schon fertig. Ich muss mal schauen. Ich lief in meinem windschiefen Häuschen zum Ofen und holte die Plätzchen raus. Die waren genau richtig hellbraun und dufteten so gut. Jetzt kann Weihnachten kommen aber erst mal der Nikolaus, ich hab ja schließlich meine witzigen Schuhe mit dem Kringel und den Glöckchen schon vor die Tür gestellt. Nanu hat es grade geklopft? Ich lief zur Tür und öffnete sie etwas. Aber was ich da sah, das konnte ich überhaupt nicht glauben das gibt's ja wohl nicht. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Bist du's wirklich. ich bin's wirklich, der Nikolaus. Komm doch schnell rein auf dich warte ich schon und genau so hab ich mir den Nikolaus immer vorgestellt. Ich öffnete die Tür, und der Nikolaus kam in mein windschiefes Häuschen und setzte sich im Wohnzimmer in meinen Sternchensessel. Ich hab mir dich genauso vorgestellt mit roten dicken Backen, mit lieben Augen, einem weißen Bart und einer dicken Knubbelnase. Ich muss dir so viel erzählen. Ich war unterwegs mit meinem Schlitten und Emma, dem Esel-aber wir sind immer schneller geworden und immer schneller auf dem Weg zu den Kindern und auch zu dir. Hattest du etwa auch ein Geschenk für mich dabei? Nicht so schnell, nicht so schnell. Wir hatten Eisenbahn, Puppen und auch einen Zauberstab für dich auf meinem Schlitten! Einen Zauberstab für mich? Ich brauch’ doch nur noch einen Zauberstab, damit ich endlich…Ich weiß, aber hör mir doch erst mal zu. Okay, okay, okay ich hör dir zu aber hier, trink’ doch erst mal einen Schluck warmen Kaba. Warmer Kaba mit Sahne oben drauf. Der Nikolaus freute sich denn er hatte ja ‘nen Eiszapfen sogar in seinem Bart, vor lauter Kälte. Da draußen war es bitterlich kalt und auch seine Hose war nass von dem Unfall und die haben wir erst mal getrocknet. Okay ich erzähle weiter. Es war so turbulent: alles purzelte vom Schlitten herab, als wir in der Kurve immer schneller wurden und immer schneller und der Schlitten umplumpste. Alle Geschenke waren verstreut, kreuz und quer. Emma, der Esel war nicht mehr da. Ich war glaube ich sogar etwas ohnmächtig geworden, denn ich landete direkt an einem Baum. Oh je oh je o je armer Nikolaus, was ist dann passiert? Als ich meine Augen öffnete da kam ein komisches Geräusch „Miau“. Ich glaube, du hast unseren Pfau getroffen. Genau und der hat zu mir gesagt, ich soll diese Feder nehmen und dir bringen, du hast immer eine gute Idee und kannst bestimmt weiterhelfen. Also wenn es ums Helfen geht, bin ich große Spitzenklasse. Ich überlege warte- etwas Zauberglitzer in die Luft : Tata, ich hab's. Ich habe die Idee! Na, erzähl’ schon. Ich hab’ so viele Freunde und die helfen mindestens genauso gerne. Die wohnen alle im Zauberwald. Ich erzählte dem Nikolaus von meinen vielen Freunden. Und als der Nikolaus den Kaba runtergeschürft hatte und seine Hose trocken war, gingen wir gemeinsam vor mein windschiefes Häuschen vor die Tür und riefen all meine Freunde aus dem Zauberwald. Oh, du hast wirklich viele Freunde. Das ist ein schönes Geschenk wenn man viele Freunde hat. Das stimmt. Schau wer da alles ist: Henne Berta, Frau Lustig, Hahn Oleole, Gustl die Gans, das Gespenst im rosa Kleidchen, Kiki und Pumba. Aber nanu, da fehlt doch jemand. Wisst ihr, wer es sein könnte? Wisst ihr, wer gefehlt hat? Genau, es war mal wieder: Herr Möhrchen, der nicht dabei war. All meinen anderen Freunden erzählte ich, dass der Nikolaus und ich unbedingt Hilfe brauchen beim Suchen von dem Schlitten, Emma, dem Esel, und vor allem auch all den Geschenken. Dann lass uns beginnen. Los, lass uns die Suche jetzt beginnen, damit wir schnell wieder ins warme Nest schüpfen können mit unseren Hühnerpopos. Na dann lauft los und wer kommt da? Wir sind natürlich auch dabei, sagte Pumba und Kiki lief mit Pumba gemeinsam. Ihre Schweinchenpopos wackelten nebeneinander. Alle halfen mit beim Suchen. Nikolaus, lass uns reingehen, weil es kann ja sein, dass Herr Möhrchen vielleicht noch auftaucht. Okay, dann kannst du mir erzählen, was du schon in deinen anderen Abenteuern alles erlebt hast. Wir gingen zurück in meine kuschelige, warme Stube, und ich erzählte dem Nikolaus vom Frühling, der Regenbogenprinzessin, vom Sommer mit dem Gespenst im rosa Kleidchen und natürlich vom Herbst, als Herr Möhrchen Wackelpudding in seinen Knien hatte vor lauter Schiss. Das gibt's doch nicht-da musste der Nikolaus auch lachen. Es dauerte nicht lange da klopfte es an der Tür, und vor dem windschiefen Häuschen standen alle meine Freunde. Herrn Möhrchen konnte ich immer noch nicht entdecken-aber hey, schau mal Nikolaus, wer da steht! Das gibt's nicht!Der Nikolaus ging raus, denn dort stand Emma sein Esel. Er gab ihr einen dicken, feuchten Nikolausschmatzer auf die Eselase. Und, wer ist das denn? Auf dem Rücken von Emma? Wer sitzt denn da auf dem Rücken von Emma? Da saß eine kleine Schneefrau und die sah so süß aus, aber irgendwie auch ein bisschen komisch-irgendwie merkwürdig-irgendwie anders. Jetzt weiß ich, warum: in deinem Gesicht da, da ist gar keine Karottennase- das ist ja ein Zauberstab. Aber wer bist du denn? Und warum trägst du einen Zauberstab im Gesicht und keine Karotte? Ich bin Schneeflöckchen, sagte die Schneefrau, und den Zauberstab hab ich gerade im Schnee gefunden. Gestern da kam aus dem…da kam aus dem…. Da kam aus dem Wald ein kleiner frecher Hase angehoppelt und hat mir meine schöne Karottennase aus dem Gesicht gestohlen. Und ich hab mir gedacht, bevor ich noch länger ganz ohne Nase rumlaufe…Und wisst ihr was? In diesem Moment kam Herr Möhrchen angehoppelt. Er trat ganz verlegen von einem Fuß auf den anderen und sagte mit ganz leiser Stimme. Es, es tut mir so leid es tut mir so leid, aber ich hatte solchen großen Hunger und deine Karottennase die sah so lecker aus. Wir schauten alle auf Herrn Möhrchen. Aber Herr Möhrchen, man darf doch nicht einfach etwas nehmen, was einem nicht gehört, sagte ich. Ich nehme bestimmt nie, nie nie, nie wieder was, was mir nicht gehört, ohne vorher zu fragen versicherte Herr Möhrchen und schaute verlegen auf den Boden. Ich verzeihe dir, sagte Schneeflöckchen und reichte ihm die Schneeflöckchenhand. Der Nikolaus trat einen Schritt näher und sagte mit tiefer ruhiger Stimme. Schneeflöckchen, den Zauberstab in deinem Gesicht sollte eigentlich Monique Sonnenschein zu Weihnachten bekommen. Aber bei einem Unfall mit unserem Schlitten da haben wir ihn leider verloren. Wenn jemand eine Karotte für mich hätte, sagte Schneeflöckchen… Ich habe eine super Idee, sagte der Nikolaus. Echt? Normal hab ich doch die super Ideen sagte ich. Nein, nein, nein, aber du bist jetzt dran! Ich? Du darfst zum ersten Mal zaubern!!!! Alle schauten gespannt zu mir. Ich, ich, ich werde es versuchen, sagte ich ganz andächtig. Ich hab ja jetzt schon Zauberglitzer und einen Zauberhut und auch den Zauberspruch. Ich setze meinen Zauberzylinder auf den Kopf, warf etwas Zauberglitzer in die Luft und nahm andächtig meinen Zauberstab in die Hand: Rimba Ramba Zimba Zamba! Und schon im gleichen Moment wuchs im Gesicht von Schneeflöckchen eine wunderschöne, orangefarbene Karottennase. Alle klatschten und jubelten. Wir freuten uns alle. Jetzt muss ich es gleich noch mal ausprobieren, weil ich es kaum glauben kann, sagte ich. Ich hob meinen Zauberstab, warf etwas Zauberglitzer in die Luft und gemeinsam mit all meinen Freunden sprachen wir meinen Zauberspruch: Rimba Ramba Zimba Zamba. Kaum ausgesprochen stand vor uns der Schlitten vom Nikolaus mit den vielen Geschenken für die Kinder. Der Nikolaus fiel mir um den Hals. Ich freute mich. Er bedankte sich von ganzem Herzen. Jetzt müssen wir aber los, Emma, sonst glauben die Kinder wir kommen gar nicht mehr, sagte der Nikolaus und wuschelte seinem Esel Emma durch die lange Mähne. Es ist so, so schön, wenn man richtig gute Freunde hat fast sogar noch schöner als Weihnachten und Ostern zusammen finde ich. Alle mussten lachen und wir standen noch lange vor dem windschiefen Häuschen und schauten dem Nikolaus mit Emma und dem Schlitten nach. So lange, bis nur noch ein winziger Punkt am Winterhimmel zu sehen war.
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