Teil 3 – Die Hexe Schrumpelkraut

Shownotes

Der Herbst ist da – und mit ihm ein ganz besonderes Abenteuer!

Als Monique Sonnenschein und ihr frecher Freund Herr Möhrchen beim Pilzesammeln auf geheimnisvolle Hexen treffen, beginnt ein magischer Tag voller Überraschungen. Zwischen Hexenfeuer und Geburtstagszauber entdeckt Monique, dass Anderssein etwas ganz Wundervolles ist – und sie erhält ihren allerersten eigenen Zauberspruch:

Rimba Ramba Zimba Zamba!

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Der Wind pfiff durch das Fenster, und es war grau,

der Herbst war da. I -gitdi -gitdi -gitdi -git, was ist das da draußen,

nur für ein ungemütliches Wetter, da mag ich gar nicht aufstehen. Ich zog mir meine

Bettdecke bis über die Nasenspitze. Nanu, und ich dachte du wartest wadischen längst

auf mich, wir wollten doch heute viele leckere Pilze suchen gehen, sagte eine Stimme.

Es war Herr Mörchen, der da durch die Tür hereinspazierte, der kleine freche Hase

aus dem Schloss, wo auch die vielen lustigen Gespenster wohnen. Herr Mörchen ist mein

Freund. Ich bin sogar dein eier bester Freund. "Stimmt,

Herr Möhrchen, du hast recht. Hopp, hopp, schlupf in deine witzigen Schuhe und stopf

dir etwas Watt in die Ohren draußen, pfeift. Der Wind.

Wenn ich nicht all meinen Freunden eine leckere Pilzuppe versprochen hätte, dann würde

ich glatt den ganzen Tag unter meiner Kuscheldecke im Bett verbringen "Und süß

träumen", sagte ich,

"warm eingepackt, zogen Herr Mörchen und ich bald danach los,

um im Eichenwald die leckersten und größten Pilze zu sammeln.

Aber halt, da war doch was, wohnen im Eichenwald nicht die Hexen?

Es dauerte nicht lange, da zeigte sich hier und da ein Pilz, nach dem anderen, denn

es war genau die richtige Zeit zum Pilz zu sammeln. Doch was war das?

Unik Sonnenschein, komm schnell mal her, du glaubst nicht, was ich gerade eben

entdeckt habe. Bist bei der Mörchen, der zwei Bäume weiter unter einer riesigen Eiche

stand und staunte,

boah, das ist ja spannend, da hat sich das Pilz zu sammeln mal so richtig gelohnt,

sagte ich. Wir standen beide jetzt unter der alten Eiche und schaute in die Lichtung

hinab.

Dort unten hatten sich eine Menge Hexen versammelt, die wild jauchzend um ein Feuer

herumtansten.

"Ich habe davon gehört, dass die Hexen im Eichenwald wohnen", sagte Herr Mörchen.

"Aber in echt habe ich noch nie einmal gesehen. Und, und, und soll ich dir was

sagen? Und ich sonst ein mir zitter in ein bisschen die Knie, weil ich wäre da

Wackelpudding drin, weil ich sonst dich habe.

Aber nein, überhaupt. Und wovor hast du Schiss? Etwa vor Hexen?

fragte ich Herrn Mörchen.

Herrn Mörchen sah mich an, mit weit aufgerissenen Augen und nickte mit seinem Kopf.

Es gibt überhaupt nicht eine einzige Hexe, von der man Angst haben muss,

Herr Mörchen.

Ähm, die sind alle verliebt. Und weißt du was? Ich hatte sogar schon einmal Besuch

von einer echten Hexe. Echt? Ja,

sie stand im Regen vor meinem Windschiefenhäuschen, weil die Pitchepacche nass geworden

war. Und die Spinnen, die bei den Hexen wohnen, die heißen übrigens alle Schalotte,

vor denen muss man sich auch nicht fürchten. "Herr Mörchen, staunte, fast Bauklötze !"

Und ich erzählte weiter. Die Hexe, die mich besucht hat, war sogar eher witzig,

denn sie hatte grüne Haare und eine lila Warze auf der Nase.

Sie hieß, warte mal, sie hieß, gleich fällt mir ihr Name wieder ein. Hm,

ich hab's vergessen. Aber, aber, sie war ganz lieb. Und wir haben sogar Mensch

ärgere dich nicht gespielt. Herr Mörchen kam aus dem Staun gar nicht mehr raus.

Grüne Haare, wie Und eine Lila war zu auf der Nase wie eklig,

schüttelte sich, Herr Mörchen.

Warum denn schrecklich und eklig? Nur, weil sie anders aussieht,

du bist ja voll gemein. Es ist doch interessant, wenn nicht alle gleich aussehen.

Stell dir vor, alle haben Spaghetti -Hare auf dem Kopf, wie ich. Oder lange Ohren,

so wie du. Und außerdem kann die Hexe gar nichts dafür, dass sie eine Lila -Watze

auf der Nase gewachsen ist.

Herr Mörchen musste jetzt etwas nachdenken.

Ich glaube, die Hexen da unten haben bestimmt nichts dagegen, wenn wir sie besuchen,

sagte ich, und nahe meinen Korb in die eine und Herrn Möhrchen an die andere Hand.

"Naja, so etwas mulmig ist mir aber immer noch. Bitte, bitte, bitte, bitte,

lass meine Pfote nicht los," sagte er.

Versprochen, Herr Möhrchen, ich zwingerte ihm zu, und beides stiegen wir hand in

Pfote langsam den schönen Waldweg in die Lichtung hinab.

Als wir immer näher und näher kamen, erblickten wir eine große,

dicke Hächse mit bunten Haaren und einer Zauberbrille auf der Nase.

Oh, wer kommt uns denn heute besuchen? Und woher kommt ihr zwei denn?

Wie wir Wir sind, aber stotterte Herr Mörchen und brachte kaum ein richtiges Wort

heraus. Wir sind Herr Mörchen und Monik Sonnenschein.

Ich wohne im Zauberwald und Herr Mörchen ist mein Freund, der wohnt im Schloss, bei

den lustigen Gespenstern. Gerade waren wir beim Pilz zu sammeln. Als wir euch

entdeckt haben, sagte ich, und streckte der Hexe die Hand entgegen.

"Ich bin hier die Oberhexe und heiße Trullerschnupps",

sagte die Oberhexe, und bei diesem witzigen Namen musste Herr Mörchen etwas lachen

und hatte gar keine Angst mehr. "Ich möchte Euch heute gern einladen,

denn Ihr feiern "Eine Hexengeburtstag, eine Hexengeburtstagsparty",

sagte die Oberhexe Trollerschnupps. "Und das ganz Besondere an der Hexengeburtstagsparty

ist,

dass die Geburtstagshexe ihren eigenen Zauberspruch bekommt." "Boah !" Stand,

Herr Mörchen, und wer bekommt heute seinen Geburtsdach -Hechsen -Zauber -Spruch?

Ich, sagte eine kleine, noch ganz junge Hexe, die auch noch grüne Haare und eine

lila Warze auf ihrer Hexennase hatte.

Ja, aber das gibt's doch wohl gar nicht, dich kenne ich doch. Vor lauter Freude

befehlen wir uns um den Hals. "Markst du mit mir meinen Geburtstags -Hexentanz tanzen,

Monik Sonnenschein?" fragte die Hexe mit den grünen Haaren der Lila Wartze auf der

Nase.

"Oah, das ist mir eine große Ehre! Aber mit wem tanzt denn mein Freund, der Herr

Mörchen?" fragte ich. Da hoppelte geradewegs ein weißer Hase mit blauen Pfoten auf

Herrn Mörchen zu und bat ihn zum Hexentanz. In diesem Moment fing auch schon eine

richtige Hexen -Musikkapelle an zu spielen und alle, ich,

die zwei Hasen und die Hexen, wir drehten uns alle rundherum und noch einmal

rundherum im Kreis bis Plötzlich,

die Hexe, mit den grünen Haaren und der Lila Warze auf der Nase, also die

Geburtstagshexe, taumelte und auf den Boden plumpste.

Die Kapelle hörte auf zu spielen, die Hexen hörten auf zu tanzen, und auch Herr

Mörchen und seine Tanzpartnerinnen drehten sich nicht mehr im Kreis. Alle versammelten

sich um die Geburtstagshexe und schauchten sie an.

Die kleine Hexe mit der Lila Warze auf der Nase und den grünen Haaren hatte die

Augen zu, und auf ihrer Stöhne ging eine Beule an, zu wachsen und zu wachsen und

zu wachsen.

"Herr, je, mene, ich glaube, Sie ist ohnträchtig geworden. Wir müssen Ihren Namen

rufen, damit sie wieder aufwacht. Aber, aber, aber, äh, wie heißt eigentlich unsere

Geburtstagsexe? Ich hab's vergessen.

Vielleicht heißt sie ja, weil Purgier schlug eine der Hexen vor. Oder

"Rubalia", meinte eine andere. "Ich glaube, sie heißt Rumpumpel,

Karfunkel", rief wieder eine andere Hexe aus der hintersten Ecke. "Ich hab's,

ihr Name ist Boilengraut, weil auf ihrer Stürn die Boile gewachsen ist."

"So ein Pappalapups", sagte die Oberhexe Trullerschnupps.

"Ah, jetzt fällt's mir wieder ein", sagte ich. "So ähnlich wie Bäulenkraut ist

Hexenbraut, oder?

Sauerkraut. Ah, jetzt weiß ich's wieder.

Sie heißt Schrumpelkraut." In diesem Moment öffnete die kleine Hexe tatsächlich erst

ihr linkes und dann ihr rechtes Auge. Wo, wo, wo bin ich?

Und wie heiß ich eigentlich?

Ratlos schaute die kleine Hexe alle an, die um sie herum standen, die anderen Hexen,

mich und, Ach ja, die zwei Hasen! "Du bist die Hexeschrumpelkaut,

und weil du heute Geburtstag hast, darfst du dir deinen eigenen Hexengeburtstags

-Zauber -Spruch aus dem großen rastigen Hexenkessel fischen,

der über dem Feuer hängt", sagte Hexetrullerschnupps ganz feierlich.

Alle Hexen machten einen tosenden Trommelwirbel und einen Hexengejaul dazu,

als die Hexetrullerschnupps der kleinen Hexe Schrumpelkraut ihren Hexengeburtstag

-Zauberspruch vorlas.

Dein Zauberspruch lautet, spitzt die Ohren,

pipa Puka, nema muka,

und jetzt zu dir,

sagte die Oberhexe, und schaute mich an.

Ohne dich wäre unsere Hexeschrumpelkraut nicht wach geworden, weil niemand außer dir

ihren Namen Wusste, als Dankeschön erhältst du heute ebenfalls deinen eigenen

Zauberspruch, denn ich weiß, dass du gerne Zaubern möchtest und du hast hoffentlich

noch keinen Zauberspruch.

Was ich? eigener Zauberspruch? Nein, nein, ich habe noch Einen eigenen Zauberspruch,

stotterte ich, ich war ganz von den Socken und ich wusste nicht, ob ich gerade wach

war oder träumte.

Hexeschrumpelkraut geht zum Feuer und zaubere den Zauberspruch für Moniksanenstein.

Die kleine Hexeschrumpelkraut ging zum Feuer, ganz aufgeregt, denn sie zauberte jetzt

das allererste Mal. Pipa puka mima muka.

Hexeschrumpelkraut fischte den Zauberspruch aus dem großen rostigen Hexenkessel und

übergab ihn feierlich der Oberhexe Trullerschnupps. Ganz gespannt stand ich vor der

Oberhexe, als sie mit tiefer Stimme anfing vorzulesen,

dein Zauber -Spruch lautet,

rimbaramba, zimba, zamba.

Das ist, glaube ich, der allerschönste Moment, den ich je erlebt habe,

sagt ich, und lachte vor lauter Freude. Und ich danke Euch von ganzem Herzen.

Hast Du denn jetzt alles, was Du zum Zaubern brauchst?

fragte die Oberhexe Trullerschnupps. Nein, noch nicht ganz, antwortete ich.

Und schmunzelte. Ich habe schon meinen Wunschzell geschriebenen Baldesjahr Weihnachten

und weiß was, "Das steht ein Zauberstab drauf, den brauche ich noch, und dann kann

ich zaubern."

"Vielleicht geht ja schon in deinem nächsten Abenteuer, der Wunz in Erfüllung." lachte

die Oberhexe Trullerschnupps. Alle mussten mitlachen. Vor lauter Freude und hielten

sich dabei ihre dicken und und ihre Dünnenbäuche.

"Aber, Herr Mörchen, jetzt müssen wir zurück zu unseren Freunden, denn die warten ja

schon auf uns," sagte ich. "Ich nahm den Korb mit den Pilzen in die eine und Herrn

Mörchen an die andere Hand." "Stopp! Du bekommst doch noch ein Dankeschön -Küsschen,"

sagte die Hexe -Schrumpelkraut, und Drückte mir ein Schmatzer auf die Nasenspitze.

Alle Hexen winkten uns hinterher, bis wir hinter den Bäumen verschwunden waren.

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